tanja & stephan münnich » eure hochzeitsfotografen aus hohenlimburg

titel_(c)_tanjamuennich_DAP_2859_LowResJahrelang haben wir Familien vor allem im Studio fotografiert. Einfarbige Hintergründe, für die Kinder einige Accessoires, Blitztechnik, fertig. Die Bilder, die in dieser Zeit entstanden sind, waren nicht schlecht. Trotz aller festen Sets haben wir besonders mit Kindern schon immer eher „casual“ fotografiert – wenn die Haare nicht perfekt saßen, die Gesichter auch mal verzogen, weil’s gerade nicht so lief, Familienfotos in großem Gruppenkuscheln endete – all das war schon immer ok und hat uns und die vielen lieben Menschen, die zu uns kommen, nie besonders gestört. Was tun aber, wenn man eine Familie schon seit ein paar Jahren begleitet, neue Bilder gemacht werden sollen, aber man die Klassiker „Studio“, „Park und Garten“ oder (bei Winterkindern) „Spielen im Schnee“ schon (mehrfach) durch hat? Was tun, wenn schon seit einiger Zeit der Wunsch wächst, mal andere, echtere, lebendigere Familienbilder zu machen? Die Familie so zu zeigen, wie sie ist?

Seit etwa einem Jahr hat sich bei Kinder- und Familienshootings meine Art zu fotografieren immer mehr in Richtung der Reportage-artigen Fotografie, des „Family Lifestyle“ verschoben. Was bei Hochzeiten seit Jahren wunderbar klappt – nämlich die echten Momente einzufangen, das Leben für einen winzigen Augenblick anhalten, die Geschichte eines Tages zu erzählen – machen wir immer mehr auch bei unseren Familienshootings. Das kann ein Familienpicknick im Park sein, ein Besuch im Zoo oder in der Eisdiele, eine Schlittenpartie im Winter. Es kann aber auch heißen, dass ich zu Euch nach Hause komme und einfach eintauche. In euer Familienleben, eure Welt, eure Interessen. So war es bei Henry und Charlotte und ihren Eltern. Ich habe mich sehr gefreut über die Möglichkeit, bei Euch eine kleine Familienreportage zu fotografieren – Danke an Kristin und Henrik für Euer Vertrauen! Es ist einfach großartig, jedes Mal aufs Neue, Euch vor der Kamera zu haben!

Henry liebt es, mit seinem Papa Musik zu machen. Die Instrumente sind immer präsent, greifbar im Wohnzimmer und gehören ins Familienleben. Selbst Charlotte, die Kleinste, macht mit!Natürlich mache ich auch in einer „Lifestyle“-Session Familienbilder. Und natürlich haben wir auch ein oder zwei ordentliche „alle-schauen-nach-vorne-und-lächeln-(oder-versuchen-es-zumindest)“-Aufnahmen. Aber sind diese Bilder hier nicht mindestens ebenso wertvoll? Voller Wärme, Liebe und Leben? Das eine schließt das andere nicht aus. Beide Arten zu Fotografieren ergänzen sich ganz wunderbar. Nach soviel anstrengender Musiziererei muss man auch mal chillen. Henry verzog sich kurzzeitig mit einem Buch, während Lotte mir das Spielzimmer vorführte. Mit Spielturm! Wow!! Das hielt den großen Bruder dann auch nicht mehr lange auf der Couch… Diese Situationen wurden nicht „gestellt“ – die Kinder gaben vor, ich bin mit der Kamera hinterher. Das Maximum an Inszenierung ist bei solchen Shootings die Frage „Zeigt ihr mir mal euer Zimmer/das Lieblingsspielzeug/die Rutsche im Garten…?“ und ein vorsichtiges „Kommt doch mal hier rüber…“, wenn das Licht in der Situation verbessert werden kann.POR_send_(c)_tanjamuennich_DAP_2856_LowResFotos, die nicht nur hübsch anzuschauen sind, sondern Erinnerung wieder wach werden lassen – vielleicht nicht heute, aber in fünf oder zehn oder zwanzig Jahren. „Weißt du noch, dass die Beiden immer auf dem braunen Sessel gekuschelt haben?“ – „Ja, das war doch ihre Lieblingsecke zum Bücher anschauen…“ … und beim Anschauen der Bilder ist man wieder zurück in der Zeit. Denkt zurück an all die kleinen, typischen Momente, die Familienleben ausmachen und die im Alltag so schnell vergessen werden… Wenn unsere Bilder das schaffen, bin ich glücklich. Und „unsere“ Familien hoffentlich auch.

Habt Ihr Interesse an einem „Lifestyle“-Shooting bekommen? Entweder bei Euch zuhause oder an einer Location, die für Euch wichtig und besonders ist? Wir freuen uns, wenn auch Ihr diese Art der Fotografie mögt und Eure Ideen mit uns teilt!

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